Klima

Klima in Las Vegas

Las Vegas Klima

Las Vegas liegt mitten in der Wüste Nevadas östlich der Sierra Nevada. Der Gebirgszug sorgt dafür, dass es in der Region nur selten regnet. Durchschnittlich gibt es in der Wüstenmetropole nahezu 300 Sonnentage im Jahr. Die World Meteorological Organisation hat in ihren Aufzeichnungen über knapp 30 Jahre im Schnitt nur rund 17 Regentage pro Jahr mit Niederschlägen von rund 104 mm ermittelt. Die Niederschläge fallen besonders in den Wintermonaten. Als schönste Reisezeit für die Region gelten wegen der angenehmen Temperaturen der Frühling und der Herbst.

Doch durch die Nähe zur Sierra Nevada gibt es in der Region nicht nur die trockene Wüste. Angesichts des Klimas würde man es kaum vermuten, aber rund 70 Kilometer von Las Vegas entfernt gibt es in der Nähe des Mount Charlston sogar einige sehr beliebte Skigebiete.

Wasserprobleme in der Wüste

Das Wüstenklima ist vor allem geprägt durch eine extrem trockene Hitze in den Tagesstunden. Zwischen Tages- und Nachttemperaturen kann es vor allem in den Wintermonaten zu erheblichen Schwankungen kommen. Las Vegas liegt inmitten der kargen Wüstenlandschaft wie eine riesige Oase. Die Stadt bezieht ihr Trinkwasser vorwiegend aus dem vom Hoover-Damm aufgestauten Lake Mead. Neben Las Vegas versorgt der Stausee auch Gebiete in Arizona und Kalifornien mit Trinkwasser. Insgesamt sind rund 18 Millionen Menschen abhängig vom Trinkwasser des Sees. Seit einigen Jahren sinkt der Wasserspiegel des Lake Mead erheblich und Studien haben ergeben, dass er bis zum Jahr 2020 sogar ganz austrocknen könnte. Neben dem hohen Verbrauch trägt auch der Klimawandel dazu bei, dass sich der Spiegel des Lake Mead nicht mehr ausreichend erhöht. Der Wasserverbrauch der großen Hotels ist gigantisch und so überwacht die Kommune den Verbrauch der einzelnen Hotels. Inzwischen ist man dazu übergegangen, Brauchwasser aufzuarbeiten um Alternativen zu schaffen.

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