Geschichte

Hoover Damm Hotel Las Vegas

Hoover Damm

Die Geschichte der Spielermetropole Las Vegas geht zurück bis in die spanische Kolonialzeit. Auf dem Handelsweg zwischen Kalifornien und New Mexico machten bereits Anfang des 19. Jahrhunderts erste Händler Rast. Der Kundschafter einer Handelskarawane schlug 1829 seine Zelte an den artesischen Quellen in der Wüste Nevadas auf und nannte den Ort Las Vegas, was auf Spanisch "die Auen" bedeutet. Im Jahr 1855 sandte der Mormonenführer Brigham Young 30 Siedler in die Region aus, damit sie ein Fort errichteten. Nach zwei Jahren gaben die Mormonen den Standort in der Wüste jedoch wieder auf. Im Jahr 1905 schließlich erreichte die Eisenbahnlinie Las Vegas, das bis dahin eigentlich nur aus einer großen Ranch bestand. Nach der Ankunft der Union Pacific Railroad wuchs die Siedlung rasant an und Geschäfte und Saloons siedelten sich ebenso an, wie illegale Spielhallen. Im Jahr 1911 wurden Las Vegas die Stadtrechte verliehen.

Hoover-Damm bringt Aufschwung

Der Bau des Hoover-Damms brachte ab 1931 unzählige Arbeiter in die Region und Nevada legalisierte das Glücksspiel. Das war eine Art Initialzündung für die Glitzermetropole, denn nun entstanden in den 40er Jahren die ersten Hotels mit Casinos. Nevada ging sehr moderat mit dem Heirats- und Scheidungsrecht um, was unzählige Menschen veranlasste, nach Las Vegas zu kommen. Auch die in der Nähe stattfindenden Atomtests lösten in den 50er Jahren eine wahre Besucherflut aus. Seitdem herrscht in Las Vegas ein ungebrochener Bauboom, in den 70er und 80er Jahren galt die Stadt aber als recht heruntergekommene Spielerstadt. Erst mit dem Bau der ersten Themenhotels wurde eine Wende eingeleitet. Im Jahr 1989 wurde das Mirage als luxuriösestes Haus am Strip eröffnet und lockte auch wieder solvente Kundschaft an. Die Verwaltung der Stadt bemüht sich, das Image der "sündigen" Stadt abzulegen und setzt nicht mehr auf Nacktbars, Prostitution und Glücksspiel sondern auch auf familienfreundliches Entertainment.

Rasantes Bevölkerungswachstum

Insgesamt hat Las Vegas mehr als eine halbe Million Einwohner und ist damit die größte Stadt des Bundesstaates Nevada. In der gesamten Region leben mehr als drei Millionen Menschen. Das Forbes-Magazin hat ermittelt, dass Vegas trotz des Imagewandels noch immer die viertgefährlichste Stadt der USA ist. Obwohl das Bevölkerungswachstum in den letzten Jahren leicht rückläufig war, ist Las Vegas immer noch eine der am stärksten wachsenden Metropolen auf dem nordamerikanischen Kontinent. Inzwischen werden mehr als 30 Millionen Touristen jährlich in der Wüstenstadt begrüßt.

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