Fremont Street

Freemont Street

Freemont Street

Die Fremont Street in Downtown Las Vegas ist nach dem Strip die beliebteste Straße der Metropole. Einst entstanden in dieser Gegend die ersten Casinos und die ersten Neonreklamen glitzerten hier. Das brachte der Straße den Spitznamen "Glitter Gulch" für "Glitzerschlucht" ein. Die erste Glückspiellizenz wurde für ein Casino an der Fremont Street vergeben, die Straße war die erste Straße in Vegas, die geteert wurde. Nach dem Bauboom am Strip geriet die Fremont Street ins Abseits und zog vor allem Touristen mit wenig Geld an, die vorwiegend in die Stadt kamen um zu spielen. Im Laufe der Zeit verkam die Gegend zusehends.

Die Fremont Street Experience

Die zehn Besitzer der an der Fremont Street ansässigen Hotels entschlossen sich daher, die Straße in eine überdachte Fußgängerzone zu verwandeln. Das historische Herz von Vegas mit bekannten Casinos wie dem Golden Nugget oder dem Golden Gate Hotel wurde durch den Bau der Fremont Street Experience zu einem Anziehungspunkt für Touristen. Insgesamt hat man fünf Blocks der Straße mit einer riesigen Kuppel überdacht, unter der eine gewaltige LED-Anzeigentafel angebracht wurde. Die Überdachung ist rund 27 Meter hoch und über 450 Meter lang. Die Betreiber werben mit dem "größten Bildschirm" der Welt. Jeden Abend findet auf dem "Viva Vision" alle halbe Stunde eine spektakuläre Show statt. Die umliegenden Hotels schalten ihre Beleuchtungen aus und über den riesigen Bildschirm flimmern unterschiedliche Filme. Insgesamt gibt es 20 verschiedene Shows. Für den richtigen Sound sorgt dabei ein Boxensystem mit einer Leistung von mehr als 500.000 Watt. Darüber hinaus gibt es verschiedenen Bühnen auf denen immer wieder kostenlos Konzerte veranstaltet werden.

Durch den Bau der Fremont Street Experience hat die Stadt ihr Zentrum zurückerhalten. Die riesige Show unter der Kuppel ist kostenlos und so versammeln sich hier immer wieder unzählige Menschen. Vergleiche mit dem Times Square in New York können durchaus gezogen werden. Im Vergleich zum Strip sind die Hotels hier deutlich preiswerter und auch die Restaurants bieten zivile Preise. In dieser Gegend von Vegas will man den Gästen das teuer verdiente Geld vor allem in den Spielcasinos aus der Tasche ziehen. Das dient vor allem zur Füllung der städtischen Kasse, denn durch das Glückssiel nimmt die Wüstenstadt jedes Jahr rund acht Milliarden US-Dollar ein.

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